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Alex Wiebogen , John Smith

BOSSLAND stellt Pokefarmer ein, Livemaps bald teurer?

BOSSLAND stellt Pokefarmer ein, Livemaps bald teurer?
BOSSLAND stellt Pokefarmer ein, Livemaps bald teurer?

Die BOSSLAND GmbH, die unter anderem für das Hacken der Pokémon GO API bekannt ist, stellt die Programmierung von Pokefarmer ein.

Pokefarmer ist ein Programm, welches automatisierte Vorgänge durchführt und mit dem man einen Pokémon GO Account automatisch hochleveln lassen kann. Außerdem kann dieser verwendet werden um Items zu sammeln oder automatisch gewisse Pokémon zu fangen.

Die Programmierung dieses Bots wurde jedoch inzwischen eingestellt, da sich laut Aussagen von BOSSLAND die Entschlüsselung des Feldes uk27 als schwierig erweist.

Was bedeutet uk27?

uk27 ist ein Feld im Code von Pokémon GO, was vereinfacht gesagt mit dem Login zusammenhängt. Dieses Feld in der Programmierung erkennt, ob sich ein Account über einen Pokémon GO-Client, also eine legale Version von Pokémon GO auf einem Smartphone, oder über ein anderes Programm, wie z.B. die API von BOSSLAND einloggt. Dieses Teil des Codes ist dafür verantwortlich um Bots zu erkennen und diese dann letztendlich zu melden und zu bannen.

Mit dem Feld uk27 ist also das Überleben der Livemaps eng verbunden.

Welche Auswirkungen hat das Einstellen des Bots?

Auf legitime Spieler wirkt sich diese Änderung zum Glück überhaupt nicht aus. Nutzer von Livemaps wie Gomap und co werden jedoch unter Umständen einen Preisanstieg in den für die Livemaps benötigten Level 30 Accounts sehen. Es gibt neben Pokefarmer noch weitere Programme, die die selbe Funktion aufweisen, doch die Tatsache, dass sich eine der größten Firmen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat Cheat-Services und Tools für Pokémon GO anzubieten nun anfängt diese Dienste einzustellen, deutet unter Umständen an, dass diese bald der Vergangenheit angehören.

Was bringt die Zukunft?

Sofern es den Hackern gelingt das Feld uk27 irgendwann vollständig zu entschlüsseln und zu verhindern, dass Bots als solche erkannt werden, können die Livemaps schon bald wieder Licht am Ende des Tunnels sehen. Doch sofern sich der Trend fortsetzt und Niantic weiter an der Bannschraube dreht, ist es mit dem Auslesen der IV bald vorbei.

Doch benötigt man die Livemaps überhaupt?

Viele Spieler haben sich bereits daran gewöhnt gleich zu wissen wo das nächste Dratini, Larvitar, Despotar oder Relaxo spawnt um dieses dann gleich einzusammeln. Doch mit den neuen Änderungen im Spiel, der Einführung von Wettereffekten und deren positiven Auswirkungen auf den IV könnten wir unter Umständen bald eine Situation haben in der Livemaps gar nicht mehr nötig sind.

Wenn es selbst Gelegenheitsspielern ohne Livemap gelingt, bei windigem Wetter ein Dratini mit 90% IV oder höher zu fangen, so ist allen Spielern geholfen und das Spiel ist zumindest in diesem Aspekt etwas fairer geworden.