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Alex Wiebogen , John Smith

Safari Zone in Dortmund - Resümee

Safari Zone in Dortmund - Resümee
Safari Zone in Dortmund - Resümee

Die Erwartungen der Spieler waren hoch und somit die Enttäuschung stellenweise umso größer, als das Event in Dortmund begann. Über den Verlauf des Wochenendes verbesserte sich die Lage zwar, doch insgesamt gibt es dennoch viele Kritikpunkte. Wir versuchen das Event so neutral es geht zu beleuchten und aus Sicht der Spieler vor Ort darzustellen.

Die Netzprobleme

Der Ausbau der Mobilfunkanbieter war nicht ausreichend für den großen Ansturm der Spieler im Westfalenpark. Kurz nach 9 Uhr brachen die meisten Handynetze zusammen. Das Telekomnetz lief einigermaßen, aber schlecht. Das Netz von O2 war an manchen Stellen vorhanden, an manchen nicht. Das Vodafon-Netz lief für manche Spieler am ersten Tag schlecht, am zweiten Tag sehr gut.

Auch das WLAN im Park lief stellenweise schlecht und selbst wenn es lief, brachte es den Spielern nichts, worauf wir in einem späteren Punkt noch eingehen werden.

Hinzu kam ein Serverabsturz, der verhindert hat, dass sich Spieler einloggen konnten. Zusätzlich gab es bei Spielern, die Rauch verwendet haben ein noch größeres Problem, da das Verwenden von Rauch zu einer Art temporären Bann geführt hat, welcher die betroffenen Spieler für teilweise 7 Stunden aus dem Spiel ausschloss.

Niantic hat in dieser Situation zumindest richtig reagiert und hat die Eventspawns in der ganzen Stadt erhöht, sodass sich die Spieler mehr auf die Stadt verteilten. Zusätzlich gab es die speziellen 2km-Eier auch nun außerhalb des Parks, sodass sich die Lage mehr und mehr entschärfte, je mehr die Spieler sich im Stadtgebiet verteilten.

Tag 2 lief weitestgehend ohne größere Probleme und alle Netze waren gleichermaßen stabil.

Der Westfalenpark

Die Spieler standen an allen Eingängen des Westfalenparks schlange und dennoch wurde der Park erst pünktlich um 9 Uhr geöffnet. In unseren Augen wäre eine vorzeitige Öffnung um 8 Uhr durchaus sinnvoll gewesen, sodass sich die Spieler vorab im Park verteilen hätten können. Dies geschah jedoch nicht. Taschen wurden am ersten Tag nicht konsequent auf die Größe und Anzahl der Trinkflaschen kontrolliert, was im Hinblick auf die herrschenden Temperaturen von bis zu 34°C sehr gut war. Immer wieder sind dennoch einige Spieler unter der Hitze zusammengebrochen, doch glücklicherweise war das Deutsche Rote Kreuz mit Notärzten vor Ort und konnte helfen.

Am zweiten Tag jedoch wurden die Taschen penibel kontrolliert und sämtliche Flaschen, die nicht dem Regelwerk entsprachen wurden entsorgt. Viele Spieler blieben daher direkt dem Park fern. Zusätzlich wurden einige Ein- und Ausgänge des Parks geschlossen und es wurden Zähler angebracht, sodass die Anzahl der Spieler im Park stets kontrolliert werden konnte.

Der Park selbst war von den Organisatoren schön angelegt und auch die Teamlounges waren schön gestaltet. Was negativ auffiel war die mangelnde Beschilderung der kostenlosen Wasserstationen. Wir selbst hatten diese nur durch Zufall gefunden.

Negativ fiel am ersten Tag ebenso ins Gewicht, dass es bei der Essensausgabe der Teamlounges das Gericht "Bratwurst mit Brötchen" gab, der Bäcker mit den Brötchen jedoch im Stau stand, sodass Spieler gezwungen waren die Bratwurst ohne Brötchen zu essen, jedoch dennoch den vollen Preis zahlen durften. Eine Tatsache, für die weder Niantic, noch die Organisatoren etwas können, welches aber dennoch negativ auffällt.

Ansonsten war das Personal bisweilen recht freundlich und hilfsbereit, als jedoch die Serverprobleme sich erhärteten und Spieler selbst nach Stunden nicht ins Spiel kamen, wurden die Serviceleute an der Information teilweise bereits ungehalten und wollten gefrustete Spieler abwimmeln und teilweise durch die Security des Platzes verweisen.

Wir selbst konnten mit dem Vizepräsidenten von Niantic Omar H. Téllez sprechen, der sich sehr hilfsbereit zeigte und der sichtlich besorgt war um das Wohlergehen der Spieler.

Kritik am Event im Spiel

Pokéstop- und Spawndichte

Zunächst muss man hierzu erwähnen, dass wir von Pokéfans.online und auch einige andere Spieler mit einer hohen Erwartungshaltung in dieses Event gegangen sind. Wir kannten bereits die Safari Zone in Oberhausen, mit einer sehr, sehr hohen Dichte an Pokéstops und kannten aus Berichten von YouTubern wie TrainerTips und Mystic7 auch die Safari Events in Japan, sodass wir eine gewisse Vorstellung vom Event vor Ort hatten.

Vor Ort dann die erste große Enttäuschung, dass es keine zusätzlichen Pokéstops für das Event gab. Die Dichte der Pokéstops war sehr gering, sodass teilweise bis zu 200m zwischen den einzelnen Stops lagen. Die Dichte der Spawns zwischen den Stops war ebenfalls recht gering, sodass man innerhalb des Parks recht wenig Pokémon fangen konnte - im Hinblick auf die anderen Safari Events.

Bei den Teamlounges, wo sich Spieler kurz hinsetzen konnten um etwas zu essen oder zu trinken gab es  zwar ein kostenloses WLAN, jedoch weder Pokéstops noch Pokémon, sodass das WLAN dort völlig nutzlos war.

Außerhalb des Westfalenparks war die Dichte deutlich besser gegeben! Es gab sehr viele Pokéstops in der Innenstadt und deutlich mehr Pokémon als im Park selbst.