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Alex Wiebogen , John Smith

Keine Hoffnung für Nutzer von Livemaps?

Keine Hoffnung für Nutzer von Livemaps?
Keine Hoffnung für Nutzer von Livemaps?

Seit etwa März 2018 hat Niantic Livemaps in Pokémon GO erfolgreich unterdrückt - Mitte der Woche gab es für die Nutzer solcher Livemaps einen kurzen Hoffnungsschimmer, der jedoch umso schneller verpuffte.

Livemaps in Pokémon GO

Livemaps waren ein sehr hilfreiches, jedoch laut den AGB von Niantic nicht zulässiges Mittel, um Daten aus dem Spiel auszulesen. Dank Livemaps konnten viele Spieler bereits Sekunden nach dem Erscheinen eines Pokémon wissen wo genau sich dieses aufhält und welchen IV es hat. Insbesondere für Jäger von 100% IV Pokémon eine nützliche Sache.

Doch nicht nur für seltene Pokémon waren diese Livemaps nützlich - das Organisieren von Raids war durch die Livemaps deutlich einfacher, da man exakt wusste wo und wann der nächste Raid stattfindet. So konnten Spieler wie BrandonTan bis zu 70 legendäre Raids an einem Tag machen.

Die technische Seite der Livemaps

Livemaps basierten auf sogenannten Bots, also automatisierten Programmen, die eine Aufgabe immer und immer wieder durchführen. Diese Bots waren programmierte Pokémon GO Accounts, die gegenüber dem Server simulierten "echte Spieler" zu sein um so an die Position und an den IV jedes Pokémon zu gelangen.

Die Firma, die dies möglich gemacht hat war die deutsche Firma Bossland, welche auch Cheatprogramme für andere Spiele programmiert und verkauft hat. Niantic hat es jedoch geschafft zu verhindern, dass Bossland den entsprechenden Code knackt, der solche Livemaps ermöglicht.

Der kurze Hoffnungsschimmer

Viele Spieler wünschen sich Livemaps zurück. Die Gründe hierfür reichen vom Sammeln von 100% Pokémon bis hin zum einfachen organisieren von Raids.

Im Laufe der Woche wurde auf dem offiziellen Discord-Server von Bossland angekündigt, dass man den Code geknackt habe und es bald wieder Livemaps gäbe.

Alles nur ein Spaß eines Nutzers

Wie sich recht schnell herausstellte, hatte ein Nutzer sich als Administrator von Bossland ausgegeben und nur eine Behauptung aufgestellt um die Community zu ärgern. Die Enttäuschung der Spieler war groß.

Niantics Lösung lässt weiter auf sich warten

Niantic hat bereits hier und dort durchsickern lassen, dass man das Problem der nun erschwerten Organisation von Raids kenne und man über eine "offizielle" Raidmap für Pokémon GO nachdenke. Bisher gibt es hierzu jedoch weder Informationen noch Hinweise.

Fazit

Die Rückkehr von Livemaps in der ursprünglichen Form wird wohl weiterhin ausbleiben. Dennoch gibt es inzwischen verschiedene Ansätze das Problem in den Griff zu bekommen und es gibt bereits erste Maps, die Feldforschungen und Raids auslesen können. Dennoch verstoßen diese Methoden nach wie vor gegen die AGB von Niantic und sind somit nicht legal. Es ist also nur eine Frage der Zeit bis auch diese Optionen wieder verschwinden.

Die bislang einzig legale Möglichkeit Raids zu organisieren, 100%-Pokémon zu finden oder seltene Quests aufzuspüren ist zu spielen und sich gegenseitig zu helfen. Lokale Whatsapp- oder Telegram-Gruppen helfen hier schnell bei diesen Themen.