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Alex Wiebogen , John Smith

So erhöht ihr die Chancen auf EX-Raids

So erhöht ihr die Chancen auf EX-Raids
So erhöht ihr die Chancen auf EX-Raids

Auf The Silph Road hat man gemeinschaftlich sämtliche Infos zu EX-Raids zusammengetragen und konnte anhand der Analyse der Daten gewisse Muster feststellen, die sich rückwirkend auf das Spielverhalten anpassen lassen, sodass jeder Spieler mit minimalem Aufwand seine Chancen auf EX-Raids erhöhen kann.

S2-Zellen

Zunächst muss man verstehen wie Niantic die Weltkarte einteilt. Durch das Wetterfeature in Pokémon GO, sowie durch vorangegangene Datamines können wir mit Sicherheit sagen, dass Niantic die s2-Zellen von Google verwendet.

S2-Zellen sind Rauten, die über die Karte gelegt werden. Für jede s2-Zelle wird das Wetter eigenst bestimmt und angezeigt. Wer z.B. an der Grenze einer s2-Zelle wohnt, der kann diese Grenze überqueren und unter Umständen hinter der Grenze ein anderes Wetter vorfinden, obwohl noch nicht die volle Stunde erreicht ist zu der das Wetter normalerweise wechselt.

Die s2-Zellen sind deshalb wichtig, da man anhand der Analyse festgestellt hat, dass pro s2-Zelle je nur 1 EX-Raid stattfinden kann. Dies erklärt warum größere Städte auch mehr potenzielle EX-Raids haben, da diese aus mehreren s2-Zellen bestehen.

S2-Raster erstellen

Um ein Raster der s2-Zellen zu erstellen, benötigt man dieses s2-Tool. Um die Zellen korrekt darstellen zu lassen, muss man das min. Level und das max. Level auf 12 stellen. Die maximale Anzahl der Zellen kann jeden Wert über 20 haben, in unserem Beispiel haben wir uns für 40 entschieden, was mehr als ausreichend ist.

Nun zieht man einen Kreis über die gewünschte Region um sich die Zellen anzeigen zu lassen.

In unserem Beispiel sieht das dann so aus. Um den roten Kreis verschwinden zu lassen, klickt man erneut auf das Kreissymbol links unten. Danach sieht man nur noch die blauen Zellen.

Nun macht man sich einen Screenshot dieser Karte und öffnet diesen in Photoshop, Paint, oder einem ähnlichen Programm, welches man gerade zur Hand hat und marktiert zunächst die Arenen, an denen bereits EX-Raids am 18. und am 25. Dezember stattgefunden haben. Vorherigen EX-Raids, die noch zur Testphase gehörten, sollte man hier nicht berücksichtigen, da diese nicht ausschließlich dem Muster folgen.

Diese Abbildung entspricht nicht der Realität und dient lediglich der Veranschaulichung der Vorgehensweise.

EX-Raid-Arenen bestimmen

In unserem Beispiel fand der letzten EX-Raid-Welle lediglich EX-Raids in den Zellen 1 und 2 statt an den Arenen 2 und 5. Diese Arenen sollte man sich grundsätzlich merken. Nun bestimmt man weitere Arenen in Parks, da diese die höchste Chance auf EX-Raids bieten. In unserem Beispiel also die Arenen 4, 1 und 3.

Sollten in einer Zelle keine Parks vorhanden sein, die bei OpenStreetMap als Park markiert sind, sollte man übergehen zu Kirchen, großen Denkmälern oder Universitäten, welche ebenfalls eine etwas höhere Chance auf EX-Raids haben als herkömmliche Arenen.

Vorgehensweise bei Raids

Um nun möglichst effizient zu raiden, also mit möglichst geringem Aufwand möglichst viele Chancen auf EX-Raids zu erhalten, sollte man sich nochmals folgende Regeln vor Augen halten.

Ein EX-Raid findet nie 2x hintereinander (in 2 aufeinanderfolgenden Wochen) an der selben Arena statt. Das bedeutet für unser Beispiel, dass die Arenen 2 und 5 uninteressant sind, da bei der nächsten EX-Raid-Welle, diese keine Einladungen erhalten werden. Stattdessen sollte man sich auf die Arenen 4, 1 und 3 konzentrieren.

Sofern sich viele Arenen in einer Zelle befinden, sollte man sich auf die wenigen Arenen konzentrieren, an denen bereits EX-Raids waren unter Berücksichtigung der Regel oben.

Um Chancen auf EX-Raids zusätzlich zu erhöhen ist es also sinnvoll seine Raidpässe auf verschiedene s2-Zellen zu verteilen, sodass man beispielsweise mit 7 kostenlosen Raidpässen 7 Zellen abdeckt um somit 7x die Chance auf eine Einladung zu haben.

Es empfiehlt sich nicht an einer Arena mit hohem EX-Raid-Potenzial gleich 10 Raids in einer Woche zu machen, da die Chance dadurch eine Einladung zu erzwingen nach bisherigen Kenntnissen nicht steigt.

Zusätzlich kann man seine Chancen natürlich weiterhin erhöhen durch goldene Arenaorden, doch die s2-Methode gibt Spielern deutlich höhere Chancen.

Außerdem muss natürlich eine gewisse Mindestanzahl an individuellen Personen an einer Arena in einem gewissen Zeitraum einen Raid erfolgreich absolviert haben. Es spielt dabei keine Rolle ob man dabei einzeln den Raid absolviert, in einer großen Raidlobby oder in vielen kleinen Lobbys. Auch das Raidlevel scheint bislang eher keine Rolle zu spielen. Wichtig ist lediglich, dass man 1x pro Woche in einer Zelle geraidet haben sollte und zwar jeweils an einer Arena an der die Woche zuvor kein EX-Raid war.

Fazit

Wir kommen der Entschlüsselung der EX-Raids immer näher und können bald mit sehr großer Wahrscheinlichkeit Kriterien bestimmen, die mit sehr, sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine Einladung zur Folge haben. Wir werden selbst die s2-Methode ausprobieren und empfehlen auch euch diese Methode einmal für eure lokale Pokémon-GO-Community anzuwenden.

Erstellt euch eine Karte, markiert potenzielle Kandidaten und erstellt einen Raidplan in welcher Woche welche Arenen bespielt werden sollten.

Wir sind gespannt auf eure Ergebnisse.